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HBN aktuell: Lastprobefahrten auf der Hafenbahn

Am 03.12.2017 fanden Lastprobefahrten mit der Dampflok 51 8177 der Dampflokfreunde Berlin (DLFB) statt. Die Lok befindet sich zur HU im Netinera-Werk Neustrelitz, wo die Dampflokfreunde selbst mit Hand anlegen bei den HU-Arbeiten. Nach positivem Abschluss von Kesselproben und Laufwerksreparaturen wurde ein geeignetes Gleis für Lastprobe-fahrten gesucht. Für solcherart Nutzungen von Schieneninfrastruktur eignet sich natürlich das Hafenbahngleis in Neustrelitz sehr gut: geeignete Länge bei nicht zu erwartenden Behinderungen anderen Bahnbetriebes! ....

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Abteilung Fußball, 1949 - 2014

Joachim Weidebach hat den Fußball in der Kreisstadt über Jahrzehnte geprägt. Artikel zum 70. Geburtstag ---> Klick Foto

Abteilungsleiter:
1949 - 1951   Werner Lexow                  
1951 - 1956   Wilhelm Reinke
1956 - 1977   Joachim Weidebach
1977 - 1996   Meinhard Döhler
1996 - 2001   Heino Kloss
2009 - 2010   Markus Walter
2010 - 2012   Jürgen Kießling

2012 - 2013   Viki Hänel

2013 - 2014   Markus Walter

1949: Die Idee zur Gründung einer Fußballmannschaft, um auch gegen andere Betriebe der Stadt zu spielen, hatten die Sportfreunde Werner Lexow, Wilhelm Reinke, Gerhard Völske und Erdmann Schmidt. Die Gründungsversammlung wurde im Kulturraum am "Schwarzen Weg" abgehalten. Mit 23 Sportfreunden wurde der Spielbetrieb auf Kreisebene aufgenommen. Eine zweite Mannschaft entsteht im Jahr 1950, wird aber 1952/53 wieder aus dem Wettkampfbetrieb genommen, da der Nachwuchs fehlte. Die „Erste“ etablierte sich auf Bezirksebene und war spielbestimmend.

1953/54: Mit der Einstellung von Lehrlingen in der Betriebsschule des Reichsbahnamtes Neustrelitz für den Bereich Maschinenwirtschaft nimmt der Nachwuchsmangel eine überraschende Wende. Nach absolvierter Ausbildungszeit wird die A-Jugend komplett in die Männerabteilung übernommen. 

1. Mannschaft 1950, Obere Reihe: G. Jok, H. Siebenwirth, W. Lexow, G. Gnefkow, E. Schmidt; Mittlere Reihe: H. Ratzmann, H. Kunkel, G. Völske; Untere Reihe: Fr. Schmidt, E. Karsten, K. Heyden (Foto: Erdmann Schmidt)

1. Männer (1959): v.l. stehend: Weidebach (Trainer), Schmidke, Saborosch, Patzenhauer, Röder, Gerd Strogies; Mitte.v.l.: Reinfried Walter, Krombholz, Zielke; vorn  v.l.: Manfred Strogies, Collier, Krajewski.

 

1960: Aufbau einer Schülermannschaft, später folgten Knaben- und Junioren. Als Übungsleiter im Nachwuchsbereich fungieren  Willi Saborosch und Jochen Weidebach. Erdmann Schmidt ist ab 1957 als Trainer tätig, wird 1969 von der SG Dynamo-Nord abgeworben, bleibt aber bis 1988 Mitglied der BSG Lok. Das Trainingszentrum Dynamo-Nord Neustrelitz diente als Kaderschmiede  der Sportvereinigung Dynamo, Aushängeschild war Dynamo Berlin, und konnte den Übungsleitern die Trainingsstunden vergüten. Bei der BSG Lok war dies unmöglich.

1961: Die Knabenmannschaft wird Kreismeister. Die Talente Schlimok, Schweinsberger, A. Reinhard und R. Weidebach werden in die Kreisauswahl berufen. Vordere Plätze werden bei Nachwuchs-Hallenturnieren in Güstrow, Dresden, Berlin, Leipzig und Magdeburg belegt. In den Sommermonaten geht es zu Turnieren nach Rostock, Bützow, Stendal, Wittenberge, Brandenburg, Berlin und Halle. Weitere Spiele wurden vor dem Mauerbau auch im damaligen Westdeutschland in Kiel, Lübeck, Flensburg und Altenbug bei Hannover absoviert. Die vom Trägerbetrieb Deutsche Reichsbahn gestellten Freifahrten machen dies möglich.

                                                             
1963/64: Die erste Männermannschaft spielt in der Bezirksliga, der dritthöchsten Spielklasse in der DDR, musste aber nach einem Jahr wieder absteigen. Danach folgten viele Jahre in der Bezirksklasse.

1968: Die Sektion stellt sechs Schiedsrichter. Die Sportfreunde E. Kaden und R. Scholze erhalten eine Einstufung für die Bezirksklasse, J. Weidebach und M. Schröder für die Bezirksliga.

Jochen Karsten leitete insgesamt  über 2000 Spiele, Erdmann Schmidt von 1959 bis 1988 über 1000.
Spielort der Lok-Mannschaften ist der ehemalige Turnierplatz (Sandwüste), heute Gelände des Parkstadion.

1969/70: Die Schülermannschaft erringt den Bezirksmeistertitel (Übungsleiter: J. Weidebach, E. Schmidt). Die Spieler Volker Patzenhauer und Reinhard Weidebach werden zu Empor Rostock bzw. Dynamo Berlin delegiert, zuvor die Spieler Uwe Bengs  (Post Neubrandenburg) und Hans Kunkel (Lok Greifswald).

1970: Im Spielbetrieb stehen eine Knaben-, eine Schüler-, eine Jugend- und zwei Männermannschaften. Der Versuch, neue Übungsleiter zu gewinnen, scheitert. Die dafür prädestinierten Sportlehrer trainieren im TZ gegen Bezahlung. Die Konsequenz: Jugend- und zweite Männer werden abgemeldet. Die Einschnitte machen sich in den Folgejahren bemerkbar.

1972: Gespräche mit der BSG Empor Neustrelitz (später TSG) zwecks eines Zusammenschlusses, scheitern.

 

1978: Zusammenschluss mit der BSG Traktor Forst Strelitz-Alt bringt  den erhofften Aufschwung. So werden 1979 eine Knaben-, Schüler-, Jugend und zwei Männermannschaften zum Spielbetrieb angemeldet. Neue Heimstätte der BSG Lok wird der Jahnsportpark in Strelitz-Alt.

 

Siehe rechts---> Zur Saison 1978/79 wurde Volker Patzenhauer für das Aufgebot der Nachwuchsoberliga-Mannschaft des FC Hansa als Mittelfeldspieler nominiert.

 

Als Sektionsleiter stellt sich der erfahrene Sportfreund Mainhard Döhler zur Verfügung. Die I. Männer spielt bis 1982 in der Bezirksklasse. Das Problem bleibt der Jugendbereich. Das Trainings-Zentrum (TZ) "Dynamo" erschwert die Arbeit in vielfältiger Hinsicht weiter.

1. Männer (1985): Stehend v.l.: Döhler (Abteilungsleiter), Wieland (Trainer), Westphal, Ottmar Hank, Bertz, Lindow, Heinrich, Fuchs (Mannschaftsleiter); kn. V.l.: Holger Hank, Jedercziak, Fischer, Markus Walter, Landt, Sielaff, Kamann, Werner.

3. Platz beim Sommerturnier der BSG Lok im Juni 1985. Spiel gegen Traktor Wokuhl (3:2)

 

1986: Mit der Übernahme der „Betriebssportmannschaft“ vom Bahnstromwerk können die Lok-Fußballer neue Mitglieder hinzugewinnen und wieder zwei Männermannschaften zum Spielbetrieb auf Kreisebene anmelden.
 



Bezirksklasse (Staffel II), Saison 1991/1992

1989: Als Kreispokalsieger des KFA Neustrelitz bezwingen die Lok-Fußballer in der Ausscheidungsrunde um den FDGB-Bezirkspokal den höherklassigen VB Waren II mit 4:3, scheitern dann aber in der I. Hauptrunde an Forsttechnik Waren 0:3. In der Kreisklasse Neustrelitz spielt man zu Beginn der Saison 89/90 u.a. gegen Traktor Mirow II (9:0), bei SG Groß Quassow (2:2), gegen Traktor Wustrow (3:0) und bei Traktor Dolgen (1:3). Trainiert wird die Mannschaft zwischenzeitlich von Fjodor Politschuk. Nach dessen Abgang übernimmt Joachim Weidebach wieder die Leitung. Nach einem weiteren Spieljahr in der Kreisklasse gelingt zur Saison 1991/92 der Aufstieg in die Bezirksklasse (Staffel II).

Die ehemalige Dynamo-AK 9 (Kinder II. Mannschaft auf Kreisebene) wird Dank der Spieler-Väter nach der Auflösung im Sommer 1990 gerettet und spielt ab 1991/92 als D-Jugend beim ESV Lok.

Herbst 1990: Umbenennung des Vereins in ESV Lok Neustrelitz. Das Dynamo-Trainingszentrum wird aufgelöst. Der Nachwuchsfußball in Neustrelitz liegt am Boden. Eine Zusammenarbeit mit der TSG Neustrelitz scheitert erneut. Joachim Weidebach, aus dem Eisenbahn-Schichtdienst in den Ruhestand gewechselt, baut drei Nachwuchsteams (Kinder, Knaben, Schüler) auf. Mit Reinfried und Markus Walter, zwei Eisenbahner, findet  er schnell Unterstützung. Die Männermannschaft steigt im Sommer 1991 in die Bezirksklasse auf.

Im September 1992 spielte die von Markus Walter trainierte D-Jugend mit u.a. Roman Wulff (2.v.l.) gegen Post Nbg. IV. Als Schiedsrichter fungierte Joachim "Jochen" Weidebach (Foto).
Im Winter 1991/92 nahm die neuformierte D-Jugend an einem Hallenturnier des Rechliner SV teil.

Sieger bei den ersten Jugendsportspielen des Kreises Mecklenburg-Strelitz: Kindermannschaft (E-Junioren) mit u.a. Robert Stark und Ronny Wetzel (unten Mitte); Trainer Reinfried Walter, Christian Stark, Betreuer Eberhard Birkholz v.l. (1993).

März 1992: Trikotübergabe an das Bezirksklasse-Männerteam zu Beginn der II. Halbserie. Auf dem Foto u.a. Heino Kloss (Spieler-Trainer), Stephan Neubauer (3. v. r.)

 

1994: Teilnahme am Punktspielbetrieb des Kreisverbandes mit fünf Nachwuchsmannschaften. Mit Christian Stark, Andre Krombholz,  Hans Kirschnik und Volkmar Schmücker werden weitere Sportfreunde als Nachwuchs-Übungsleiter gewonnen. Die „Erste“ steigt nach drei Spielzeiten aus der Bezirksklasse ab. Eingegliedert wird das Team  in die Kreisliga, Staffel Süd des neu gegründeten Kreisfußballverbandes Neubrandenburg/Mecklenburg-Strelitz.

D-Junioren 1997: I. und II. Mannschaft beim Turnier in Fürstenberg/Havel. 
Die B-Jugend (ehemalige Dynamo AK-9)nach der Trikotübergabe mit Frau Steuer von der Continentale-Versicherung:
Stehend v.l: Eberhard Birkholz (Betreuer), Christian Stark (Trainer), Christoph Beyer, Thomas Schäffer, Tino Schäfer, Christian Heinrich, Axel Kollhoff, Ralf Zimmermann, Roman Ott;
Hockend v.l.: Christian Heide, Christian Berndt, Steffen Horn, Steffen Rudolph, Christian Winter, Enrico Sielaff.



 

1996: B-Jugend spielt in der Bezirksliga und erreicht den vierten Platz.
Trainer Christian Stark wechselt später mit der kompletten Mannschaft zur TSG und steigt erstmals in die Landesliga (A-Junioren) auf.

FI-Jugend mit u.a. Robert Peucker (v.l.), Tommy Patz (3.v.l.o.), Chris Schiller (2.v.l.o.) und Robert Gerhardt (2.r.u.) nach dem 6:2-Sieg über Burg Stargard am 15. Mai 1997 mit Trainer Christian Stark.

Das alte Sporthaus in Strelitz-Alt (errichtet 1956 mit Unterstützung der Sportler der BSG Traktor-Forst) war bis 2001 Heimstätte der Lok-Kicker.
Die maroden Umkleidekabinen für den Fußball-Nachwuchs, Zustand Mai 1998
Auch die D-Junioren von Trainer Reinfried Walter werden von Frau Steuer (Continentale-Versicherung) mit neuer Spielkluft ausgestattet

 

1997/98: Mit der TSG wird eine Zusammenarbeit beschlossen. Für ein Jahr läuft der gesamte Neustrelitzer Nachwuchsbereich der E- und F-Junioren unter der Verantwortung des ESV Lok. Drei E- und zwei F-Juniorenmannschaften des ESV nehmen am Punktspielbetrieb des Kreises teil, weiterhin eine C- und D-Junioren (insgesamt 7 Teams). Die A-Junioren spielen jetzt als TSG Neustrelitz II.

2001: Die Fußballabteilung wechselt komplett mit einer Männermannschaft (später TSG III), einer Alt-Herren (später TSG II) den Nachwuchsteams sowie  den Übungsleitern H. Kloss, J. Patz, H. Kirschnik und V. Schmücker zur TSG Neustrelitz. Die Konzentration des Neustrelitzer Fußballs bringt schnelle Erfolge, speziell im Nachwuchsbereich. Fußball wird fortan beim ESV Lok  nur noch im Volkssportbereich gespielt.

2009: Die Abteilung Fußball erwacht aus dem „Dornröschenschlaf“. Fußballinteressierte Mädchen trainieren jetzt beim ESV Lok und nehmen an den Meisterschaften des Kreisfußballverbandes teil. Mit dem Frauenfußballverein „Rot-Weiß“ Neustrelitz wird eine Kooperation angestrebt.


2010: Mit der Aufnahme der Fußballdamen des FSV Rot-Weiß Neustrelitz kommt es zur Neugründung der Abteilung. Neuer Abteilungsleiter wird der Sportfreund Jürgen Kießling. Die Frauenmannschaft startet in der Kreisoberliga des FV Vorpommern. Nach fast zehnjähriger Pause nimmt ebenfalls eine Männermannschaft wieder am Punktspielbetrieb teil. Ex-Oberliga-Spieler Robert Peuker (zuletzt beim Malchower SV) und Tommy Patz, beide erlernten das Fußball-ABC in der F-Jugend des ESV Lok, haben die Initiative ergriffen und gründen zusammen mit weiteren Fußballern aus der Region eine neue Mannschaft.

Trainer Dirk Brose feiert zusammen mit der Mannschaft den Aufstieg in die Kreisoberliga, der höchsten Spielklasse des Kreisfussballverbandes.

2012: Nach zwei Aufstiegen in Folge sind die Männer des ESV Lok Neustrelitz in der Kreisoberliga angekommen. Dirk Brose steht nicht mehr als Trainer zur Verfügung, die Mannschaft wird nun von Florian Knaust trainiert. Der konnte zum Trainingsauftakt gleich acht neue Spieler präsentieren, die zum Teil schon auf Landesebene gespielt haben.

Die Frauen starten erstmals in der Ost-Uckermarkliga (Brandenburg) nachdem eine Teilnahme im FV Vorpommern untersagt wurde. Ein Spielbetrieb im Kreisverband Mecklenburger Seenplatte konnte bislang nicht aufgebaut werden.

1. Mai in Schönow (Brandenburg): Gruppenbild der beiden Pokalfinalisten. Die ESV-Damen besiegten in einem spannenden Endspiel um den Kreispokal des FV Ostuckermark den FC Einheit Grünow mit 2:0.

2013: Ein erfolgreiches Jahr für den Frauen- und Mädchenfußball in Neustrelitz. Nach dem Gewinn der Hallen-Kreismeistertitel der Fußballverbände Mecklenburger Seenplatte und Ostuckermark siegen die ESV-Damen auch im Kreis-Pokalfinale. Die C-Juniorinnen werden Kreismeister in ihrer Altersklasse und müssen sich im Pokalfinale dem Verbandsligisten SG Demminer SV/Reuterstädter SV 08 knapp mit 4:5 geschlagen geben. Eine zweite Nachwuchsmannschft, die D- und E-Juniorinnen, sammelt erste Erfolge bei Turnieren. Leider wird unser gesamter Fußballnachwuchs zu Beginn der Saison 2013/14 von der TSG Neustrelitz abgeworben. Frühere Vereinbarungen wurden ignoriert und die Basis für die weitere Entwicklung unserer Frauenmannschaft zerstört.

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